Austausch von Haushaltsgeräten

Austausch von Haushaltsgeräten

Die richtige Lampe macht’s

Wussten Sie, dass ein Kühlschrank aus den 1990er Jahren drei Mal mehr Energie verbraucht als heutige Modelle. Das macht 50 Euro Stromkosten und 100 kg CO2 Ausstoß mehr pro Jahr. Doch es müssen nicht immer neue Geräte sein, mit einigen simplen Tricks lässt sich viel Geld sparen.

Kühlschrank, Gefriertruhe, Herd und Waschmaschine verbrauchen etwa 30% des gesamten Stroms in Haushalt. Der Austausch lohnt sich auf den ersten Blick nicht immer, da die neueren Geräte meist weniger verbrauchen. Es stellt sich die Frage, ob der Austausch im Ganzen betrachtet auch wirtschaftlich ist. Hierbei spielt das Nutzerverhalten eine große Rolle.

Das können Sie auch ganz leicht ausrechnen. Seit 1996 kennzeichnen Hersteller jedes Haushaltsgerät mit dem Energielabel. Auf einem Blick sind die wichtigsten Informationen zum Gerät wie zum Beispiel die Energieeffizienzklasse erkennbar.

Energieeffizienzklassen im Vergleich

Wie Sie erkennen können, spart ein Wechsel von einem Gerät der Klasse B zu A++ mindestens 100% der Stromkosten. Handelt es sich hierbei um einen Kühlschrank oder Gefriertruhe spielt das Nutzerverhalten keine Rolle, da diese Geräte 24 Stunden pro Tag laufen. Bei Geräten, die vom Nutzerverhalten abhängig sind, ist die Einsatzdauer von großer Bedeutung. So lohnt sich beispielsweise ein Austausch von einem Herd mit Effizienzklasse A+ zu A+++ nur, wenn er mindestens für zwei Stunden täglich (kochen oder backen) im Einsatz ist.