Lüften – aber richtig

Lüften – aber richtig

Ausreichendes und richtiges Lüften

Das Lüften kann die Heizkosten erheblich beeinflussen. Mit dem Herbst kommen die frischen Abend- bzw. Nachtstunden. In dieser Zeit sollten die Fenster auf keinen Fall gekippt bleiben. Das Dauerlüften in Kippstellung kühlt nicht nur die Wände und Möbel aus, sondern verschwendet bei eingeschalteter Heizung nur unnötig Energie. In der Heizperiode lüftet man am besten, indem man die Fenster nur kurzzeitig öffnet und die Heizkörperthermostate gänzlich herunter reguliert. Abhängig von der Raum- und Fenstergröße sowie Raumnutzung ist die verbrauchte Luft bereits nach drei bis zehn Minuten ausgetauscht. Wichtig ist, dass nur ein Luftaustausch stattfindet eine Abkühlung der Wände ist unbedingt zu vermeiden.

Wie oft Sie lüften müssen richtet sich nach der Personenanzahl und deren Aufenthaltszeit in dem Raum. Verfügt ein großer Raum nur über ein kleines Fenster, kann es durchaus länger dauern, bis die Luft vollständig ausgetauscht ist. I. d. R. ist ein drei- bis viermaliges Stoßlüften (morgens, mittags, nachmittags und abends) ausreichend, um Schimmelbildung zu verhindern. Mit solch kurzen Lüftungsperioden lassen sich überflüssige Energieverluste vermeiden und der Geldbeutel schonen.